Zu Besuch im hohen Norden

Mit der diesjährigen Herbstfahrt ging ein häufig geäußerte Wunsch vieler Teilnehmer und Leiterrundenmitglieder in Erfüllung: endlich führte uns die Reise mal wieder etwas weiter weg und zwar in den hohen Norden nach Borgwedel in Schleswig-Holstein.

Unsere kleine Halloween Party

Zu Besuch in der Meeresbiologische Station Laboe

Nach einer einigermaßen staufreien Fahrt wurden nach der Ankunft von 52 Kindern und Jugendlichen  zunächst die Zimmer bezogen, die Tagesräume eingerichtet sowie die Umgebung und das Haus erkundet.  Dann standen ein paar Kennenlernspiele auf dem Programm, bevor neben der Probenarbeit auch die Einführung in unsere thematischen Einheiten startete, die sich ganz ausführlich mit dem Begriff der Freundschaft in all seinen Facetten befassten. Ein paar Mutige trotzten im Tagesverlauf zudem den kalten Temperaturen und stürzten sich gemeinsam in die kalte Schlei. Glücklicherweise handelte es sich hierbei um einen freiwilligen Programmpunkt!

 

Neben unserer thematischen Arbeit gab es einen Postenlauf, eine Halloweenparty, eine Musikshow und eine Reise um die Welt in 80 Tagen in den Räumlichkeiten der Jugendherberge. Natürlich sollte auch die Gegend etwas näher kennengelernt werden. Der dafür vorgesehene Ausflug führte uns zunächst in die meeresbiologische Station nach Laboe, wo in altersgetrennten Kleingruppen zwei jeweils einstündige Führungen stattfanden. Nach einem Picknick bei nicht allzu schönem Wetter und einem kurzen Besuch in den Räumen der Seenotrettung, ging die Fahrt weiter nach Kiel. Dort bestand noch die Möglichkeit der Besichtigung des Schifffahrtsmuseums ehe dann alle die Gelegenheit hatten die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

 

In den noch verbleibenden, freien Stunden wurden die kurzen trockenen Abschnitte gerne im Freien verbracht: mit einem Nachtspiel, einem Geländespiel vor der idyllischen Kulisse der Schlei oder auch beim Kanufahren. Den Abschluss der Woche bildete wie immer die Schlussrunde mit dem gemeinsamen Fahrtausklang und dem Abschluss unserer Freundschafts-Thematik.

 

Wir sind uns alle einige, dass sich die weite Reise definitiv gelohnt hat. Die Jugendherberge war sehr geräumig und sauber, das Personal freundlich, die Umgebung traumhaft (möglichweise bei Sonnenschein noch ein bisschen mehrJ) und das Essen fantastisch. Wir kommen sicher in der Zukunft gerne noch einmal wieder, denn es gibt leider nur noch wenige Jugendherbergen wie diese, die nicht als Tagungshotels und Profitcenter missbraucht werden, sondern dem eigentlichen Ziel des Herbergswerkes der „Förderung der Jugend“ nachkommen. Hoffen wir auf ein Umdenken beim DJH, damit Gruppen wie unser Chor nicht eines Tages aufgrund unpassender und nicht finanzierbarer Unterbringung, ihre christlich, soziale und musikalische Erziehung und damit ein wichtiges gesellschaftliches Engagement aufgeben müssen.

 

 

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch beim Verein der Freunde und Förderer des Pulheimer Kinder- und Jugendchores e.V. und der Barbarastiftung für die finanzielle Unterstützung unserer Fahrt und unseres Ausflugs, sowie beim Erzbistum Köln. Ohne deren Hilfen wäre die finanzielle Belastung für die Familien der Teilnehmer sehr hoch gewesen, sodass mit Sicherheit nicht alle unsere Mitglieder hätten teilnehmen können. Danke!

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